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Ariana Grande ist zum Ort des Grauens zurückgekehrt und hat ihn sogar in einen Ort der Liebe verwandelt – zumindest, so gut es nun mal geht in einer Zeit, in der internationale Großstädte in regelmäßigen Abständen von Terroranschlägen heimgesucht werden und noch keine 24 Stunden zuvor in London sieben Menschen auf offener Straße von Terroristen getötet wurden. In einer Zeit, die eigentlich den Weltkrieg III zeichnet, die sich aber wehrt, sich vom Terror klein machen zu lassen, die alles daran setzt, der Angst und der Verzweiflung und vor allem der emotionalen Ohnmacht zu strotzen. Also war auch diesmal, 13 Tage nach dem Selbstmordattentat bei ihrem Manchester-Konzert, bei dem 22 Menschen (darunter etliche Jugendliche und Kinder) ums Leben kamen, das Stadion wieder bis in den hintersten Winkel voll, als die Pop-Prinzessin alles tat, um das Ereignis vergessen zu machen. Wobei, nein, das stimmt nicht: Bei dem „One for Manchester“-Benifizkonzert, das Grande (samt Management) innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellte und bei dem sich Superstars wie Take That, Robbie Williams, Katy Perry, Justin Bieber, Miley Cyrus und Coldplay die Ehre gaben, ging es nicht darum, das Geschehene aus dem Gedächtnis zu streichen. Im Gegenteil: Grande und ihre Gesangs-KollegInnen taten alles dafür, um das schreckliche Ereignis zu verarbeiten, die Opfer zu ehren und sich gegenseitig Kraft zu geben. Und sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen.

Den gesamten Artikel (plus viele Bilder) findet ihr hier – viel Spaß!

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