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Es hat alles so gut angefangen: Justin Timberlake stürmte mit neuer (gewöhnungsbedürftiger) Frisur und seinem oscarnominierten Chart-Hit „Can’t stop the feeling“ das Dolby Theatre, um die manchmal etwas steife Academy Award-Gesellschaft ein bisschen aufzulockern und für Stimmung zu sorgen. Hat funktioniert: Halle Berry (ebenfalls mit gewöhnungsbedürftiger Frisur), Denzel Washington, Emma Stone, Ryan Gosling, Meryl Streep und der Rest der Creme de la Creme Hollywoods hielt es nicht auf ihren Sitzen und machte für einige Minuten unter der Leitung Timberlakes ordentlich Party. Dem hat’s getaugt, präsentierte noch einige Tanzmoves, die ihn endgültig als einzig würdigen Michael Jackson-Nachfolger etablierten, stimmte den Bill Withers-Gute Laune-Song „Lovely Day“ an und gönnte sich sogar ein kleines Tänzchen mit Ehefrau Jessica Biel (die mittlerweile tatsächlich nur noch als Timberlake-Wive bekannt ist).

Als Zuschauer sah man lächelnd-zufrieden zu und freute sich, dass nach der letztjährigen Oscar-Verleihung, bei der bis zum Schluss keine Stimmung aufkam und bei der Moderator Chris Rock gleich in den ersten Minuten mit seiner Rassimus-Rede den Großteil der Zuschauer verkraulte, die Oscars endlich wieder Spaß machten. Das schien auch noch so, als der diesjährige Host Jimmy Kimmel die Bühne betrat und liebevoll die Nominierten auf die Schaufel nahm, seine „Frenemie“-Beziehung mit Matt Damon hauf die nächste Ebene hievte – und der eine oder andere Trump-Verarscher war in seiner Eröffnungsrede natürlich auch enthalten, auch wenn sich Kimmel dabei nie allzu weit aus dem Fenster lehnte und eher zahm blieb. Als zum Schluss Meryl Streep auch noch Standing Ovations für ihre bereits 20. Oscar-Nominierung erhielt, zerdrückte man sogar das eine oder andere Tränchen vor Rührung (und Stolz, den man irgendwie nicht ganz erklären kann). Ja, man war sich sicher: Dieses Jahr wird alles anders.

Den gesamten Artikel findest Du hier – viel Spaß!

2017-oscars-89th-academy-awards

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