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Als erstes: RIP George Michael. RIP Carrie Fisher. Und RIP alle anderen berühmten Namen, die sich 2016 für immer von uns verabschiedeten. Wir sind traurig darüber. Bud Spencer, David Bowie, Prince, Miriam Pielhau, Umberto Eco, Leonard Cohen uvm: Wir werden euch vermissen.

Als zweites, weil bereits wieder Stimmen in Social Networks laut werden: Ja, es ist mir bewusst, dass es etwas Perverses hat, wenn um einen Schauspieler oder Sänger – einen “Star” -, den man gar nicht persönlich kennt, mehr getrauert wird als um all die Millionen Menschen, die tagtäglich in Afrika an Hunger, Krankheiten oder in Kriegen sterben. Oder um all jene, die bei der Flucht aus ihrem Land ihr Leben lassen mussten – und das, als ihr Herz so voller Hoffnung war, endlich ein neues Leben beginnen zu können. Diese Menschen erregen nicht so viel Aufsehen wie ein George Michael, der „friedlich eingeschlafen ist“ und der – man darf und muss es vielleicht auch sagen – viele, viele Jahre lang mit seinem Körper Schindluder getrieben hat. Und auch, wenn ich es nicht entschuldigen will (der Star-Kult in unserer Gesellschaft ist doch mehr als nur ein bisschen befremdlich, wenn man genau drüber nachdenkt), so ist dieses Verhalten irgendwie, irgendwo doch nachvollziehbar.

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(c) Gage Skidmore (Wikimedia)

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