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Ein Zusammentreffen mit den berüchtigten Gilmore Girls ist immer so etwas wie ein Nachhause-Kommen, das Zurückkehren in das wohlige Nest, das einem die heile Welt suggeriert (und oftmals auch bietet), das man aber trotzdem vor Jahren verlassen hat, um die dunkle Seite „da draußen“ kennenzulernen (womit ich nicht „Star Wars“ meine, wobei die Idee von Lorelai im unendlichen Weltall schon etwas Witziges hat): Im kleinen Städtchen „Stars Hollow“ verändert sich nie etwas, keine Straßenecke, kein Straßen-Minnensänger und schon gar nicht die Straßenbewohner. Man hat selbst die schrulligsten Charaktere über die Jahre liebgewonnen und die, die man nicht mag, mag man irgendwie doch. Und natürlich gibt es da die Lieblings-Verwandten bzw. Heile-Welt-Vertreter, die einen zwar das Ohr abkauen können und deren Neurosen manchmal schwer nachzuvollziehen sind, die aber genau deshalb das eigene Leben so sehr bereichern, wie es nur wenige andere können. Und sei es nur aus dem Grund, dass sie für jede Lebenslage die passende Popkultur-Referenz parat haben.

Ja, es tut gut, heimzukommen. Eine Welt zu besuchen, die zwar einer emotionalen Achterbahn gleicht, aber trotzdem heil und gut und positiv und umarmend und Lebensfreude-erweckend und kuschelig und warm ist. Weshalb die offizielle Fortsetzung der Hitserie „Gilmore Girls“, die Netflix seit 25.11. anbietet, schon a priori etwas ist, worauf man sich freuen darf. Ein vor-weihnachtliches Geschenk sozusagen. Und wie sagt man so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Na gut, vielleicht doch.

Den gesamten Artikel (plus viele Fotos) findet ihr hier  – viel Spaß!

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