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Auch wenn wir uns oftmals etwas anderes einzureden versuchen: Durch die Welt geht sich’s zu zweit einfach leichter. Was nützen einem die tollsten Erlebnisse, die größten Erfolge, die skurrilsten Erfahrungen, wenn man sie mit keinem teilen kann? Ein Partner an unserer Seite, auf welche Art auch immer, lässt uns die Musik in der Welt wieder wahrnehmen. Und, sorry, das war wohl der schlechteste und offensichtlichste Übergang aller Zeiten.

Denn: Ja, auch die Musik findet zuweilen erst dann ihren Weg in unsere Herzen, wenn wir sie mit einem Freund, einem Gleichgesinnten, einem Lebensmenschen, einem Seelenverwandten teilen können (und manchmal hält man sie, nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid, nur zu zweit aus – aber das ist eine andere Geschichte …). Das gilt sowohl für uns Rezipienten, als auch für die Interpreten selbst: Musikalische Duette sind so alt wie die Musikgeschichte selbst, die Magie des Songs entsteht oftmals erst durch das erotische Umschmeicheln und das gegenseitige Anstacheln der beiden Gesangsstimmen, so manches Gspusi nahm gar auf der Bühne seinen Anfang. Und die Möglichkeit, einen Charttreffer zu landen, ist natürlich ebenso um ein doppeltes größer, wenn man sich einen zweiten (inklusive dessen Fangemeinde) mit ins Boot holt.

Klar, auch gleichgeschlechtliche Duette berühren uns, werden zu Ohrwürmen. Aber doch ist es das Zusammenspiel der weiblichen und männlichen Stimme, das uns die größten Meilensteine der Musikgeschichte bescherte. Vielleicht ist es ja die Verbindung, die Interaktion und Kombination der besten Eigenschaften beider Geschlechter, das uns so derart berührt: Sinnlich und kraftvoll, flirtend und entziehend, verletzlich und verletzend, selbstbewusst und schüchtern kommen die besten Duette einher und sind im Idealfall nichts anderes als Orgasmen für unsere Ohren. Oder akustischer Herzschmerz, der so unendlich weh tut und gleichzeitig uns in unserer Persönlichkeitsentwicklung weiterbringt.

Aber ich bin hier ja nicht die Psycho-Tante. Oder irgendwie schon – denn folgend präsentiere ich Euch eine kleine Auswahl der berührendsten, kraftvollsten und einfach auch harmonischsten Duette der Musikgeschichte (zur Vollständigkeit: Songs, in denen die Dame nur schöner Aufputz für den Refrain ist oder der harte Rapper eine kleine Einlage zur Auflockerung geben darf, werden – bis auf wenige Ausnahmen – nicht berücksichtigt).

Den gesamten Artikel (mit vielen Videos!) findest du hier. Viel Spaß!

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