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Anlässlich des weltweiten Starts der heiß erwarteten vierten Staffel der Netflix-Hitserie „Orange is the new black“ am 17. Juni machten Crazy Eyes, Lorna, Daya, Gloria und Big Boo mal kurz einen Abstecher nach Berlin, um über Feminismus, Sexszenen und mein T-Shirt zu quatschen. Was uns geboten wurde sind fünf grundverschiedene Frauentypen – und jede von ihnen hätte das Potenzial, die Welt zu erobern. Vielleicht haben sie das ja auch schon.

Mitten am geschichtsträchtigen Potsdamer Platz in Berlin prangt ein überdimensionales Plakat mit Gefängnis-Insassinnen, die uns zugleich Angst als auch Vertrauen einflößen: „Für alle, die während der EM orange sehen wollen“ ist da zu lesen, ganz catchy. Piper, Red, Crazy Eyes und Co. blicken überlegen auf einen herab, genau dort, wo noch Reste der geschichtsträchtigen Berliner Mauer stehen – immerhin wohl DAS geschichtsträchtige Symbol für Trennung, Hass, Vorurteile und gesellschaftliche Scheren, die sich immer wieder und gerne und immer weiter auftun. Plötzlich verstehe ich irgendwie, wieso sich die Stars aus der Netflix-Hitserie für Berlin entschieden haben, um die kommende vierte Staffel, die weltweit am 17. Juni online gehen wird, zu bewerben. Wobei, diesen Zusammenhang dürfte wohl sonst keinem auffallen.

Wie auch immer: Das riesengroße Plakat macht klar: The hype is real. Die ganze Welt ist plötzlich orange und das Gefängnisleben hat das letzte Mal auf uns eine derart große Faszination ausgeübt , als Michael Scofield sich selbst inhaftierte, um seinen sexy Bruder aus dem Knast zu befreien.

Den gesamten Artikel (plus viele Fotos!) gibt es hier – viel Spaß!

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