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„Tiefer und tiefer, fester und fester. Tiefer, ganz tief, sehr schön!”, sagt Jan Becker, Deutschlands bekanntester Hypnotiseur mit dieser ganz besonderen Frisur, die ihn irgendwo zwischen Teufel und Messias ansiedelt, immer und immer wieder am Samstagabend. Sehr schnell, sehr laut, immer erregter, fast so, als würde er den menschlichen Zustand die Tiefenentspannung auf einem Teleshopping-Sender verkaufen wollen. Und irgendwie auch so, dass man vor Scham willkürlich den Fernseher leiser macht, denn die Nachbarn könnten ja glauben, man ziehe sich in der Prime Time schon was rein, was eigentlich erst für die späteren Stunden gedacht ist.

In der RTL-Event-Show „Schau mir in die Augen – Promis unter Hypnose“ versetzt Becker ganze drei Stunden lang Promis, die keine sind, in einen Trancezustand (oder vielmehr: Holt sie aus diesen Zustand rein und raus – und rein und raus und rein und raus und ….) und bringt sie so dazu, vollkommen verrückte und peinliche Dinge zu tun. Da glaubt Joey Heindle plötzlich, er sei nackt, Michaela Schaffrath ist plötzlich Fußball-Schiedsrichterin und äfft Moderator Oliver Geißen nach (dem wohl auch von Becker suggeriert wurde, ein guter und lustiger Host zu sein), Profitänzer Christian Polanc mimt den Wischmopp, Möchtegern-Designer kriegt seine Heulkrämpfe nicht unter Kontrolle, Walter Freiwald drängt sich vor die Kameras und irgendein Bierbauch-Träger, den ich noch nie in meinem Leben gesehen hab, glaubt, er sei ein bockiger Drei-Jähriger. Ach ja, Thomas Rupprath macht Trockensex mit einer Plastikpalme. Böse Zungen würden an dieser Stelle sagen, Becker habe den RTL-Verantwortlichen zuvor mental eingeredet, die Kandidaten seien echte Promis.

Den gesamten Artikel – plus viele Fotos – findest Du hier. Viel Spaß!

Schau mir in die Augen - Promis unter Hypnose

(c) RTL

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