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Auf ihrem neuesten Meisterwerk “Lemonade” gibt Beyonce lyrische Einblicke in ihr Seelenleben – und erweitert nebenher auch den englischen Sprachgebrauch.

Ich bin jemand, der hört sehr genau drauf, was der Gesangsbarde (und Bärdin?) da so in mein Ohr trällert. Anders ausgedrückt: Lyrics bei Songs sind mir extrem wichtig. Weshalb ich mir auch mit Songs in Sprachen, die ich nicht verstehe, sehr schwer tue. Weil ich einfach nicht weiß, worum’s da eigentlich geht die ganze Zeit. Nicht, dass ich ausgelassen zu einem Song tanze, um den es eigentlich um ein Begräbnis der geliebten Omi geht.

Egal. Was ich sagen will: Ich als Lyrics-Fetischist habe das neue Beyonce-Album „Lemonade“ (ein Konzeptalbum auf höchster Qualitätsstufe) also mit offenen Armen empfangen, weil hier wie selten zuvor auf einem Musikalbum die Lyrics im Mittelpunkt, ja gar im Vordergrund stehen. Weil schließlich geht’s hier um das Zerbrechen und Wieder-Zueinanderfinden einer Liebesbeziehung (gar ihrer eigenen?!), die eigentlich alles andere hätte überschatten und überstehen sollen. Penibel genau empfindet Beyonce in ihren Songs auf dem Album die einzelnen Gefühlsphasen und -etappen nach, die der/die Betrogene durchlebt, wenn plötzlich die scheinbar so sichere Welt um einen herum zusammenbricht. Da ist man wütend, fassungslos, unsicher, orientierungslos, abgestumpft, schöpft neuen Mut, vergibt und findet erneut seinen Frieden.

Den gesamten Artikel findest Du hier – viel Spaß!

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