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Ich hätte es nicht gedacht, es jemals zu sagen. Aber leider, es stimmt: Andreas Gabalier hat gefehlt. Sogar Bad Boy-Wannabe Nazar hätte man sich auf der Bühne gewünscht. Aber nein, nichts von alledem. Keine Busenberge, keine Hurenkinder. Keine Streitereien. Keine Politik. Der Austrian Amadeus Music Award – seit der Übertragung auf ATV ganz modern und hip „AAMAs“ genannt – lieferte Sonntagabend im Volkstheater vor allem eines: Langeweile. Das Schillerndste am – doch sehr bemühten – Event war eindeutig Arabella Kiesbauers Outfit.

Alle gegen Ö3

Auch heuer hat sich ATV wieder bemüht, die österreichische Musikszene und den Award-Pedant eben dieser hip, jung und durch und durch cool erscheinen zu lassen: Ausrichtung, Moderationen, Gags und Aufmachung waren – wie schon vergangenes Jahr, als der „Amadeus“ das erste mal seinen Ausflug in die Primetime machen durfte – sehr amerikanisch, sehr an diversen MTV-Verleihungen wie EMAs, AMAs (get it?!) oder sonstigen MAs angelehnt. Das ist okay, vielleicht ja auch ganz gut so. Denn schließlich will man mit dieser Aufwertung des „Amadeus“-Awards nicht nur tolle Quoten einfahren, sondern – da bin ich jetzt mal positiv gestimmt – auch den heimischen Musikmarkt mehr an die breite Masse heranführen, ihn fördern, ihm neuen Schwung geben. Abseits von Ö3, wie Moderator Manuel Rubey nicht umhin konnte, mehrmals am Abend zu betonen. Und das ist auch bitter nötig. Also das mit dem Schwung und so. Aber dazu bisserl später mehr.

Den gesamten Artikel findest Du hier – viel Spaß!

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