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Das desaströse Finale des Vortages schwebt noch wie eine dunkle Wolke über uns, als ich mich mittags um 12 Uhr mit ANTM-Kandidatin und Immer-Gut-Drauf-Mädel Mia Sabathy treffe – und das auf unterschiedliche Art und Weise (die Wolke, nicht das Treffen): Klar, die erste halbe Stunde reden wir mal darüber, wie wir das beide erlebt haben, diese dunkle Stunde des Fernsehens, Mia vor und ich quasi hinter der Kamera (also vorm TV halt, eh schon wissen). Aber Mia ist auch noch müde, geschafft, gleichzeitig auch ein bisserl überdreht – weil sie direkt von der After Show-Party kommt. „Den Abschluss solch eines Abenteuers gehört natürlich gebührend gefeiert!“, lacht sie. Natürlich lacht sie. Das wird sie noch oft tun während unseres Gespräches, das übrigens ganze zwei Stunden dauert, obwohl nur 20 Minuten geplant waren. Aber mit Mia vergeht die Zeit wie im Flug. Man hat von Beginn an das Gefühl, mit einer guten Freundin zu reden, die man schon lange kennt, aber lange nicht mehr gesehen hat. Vielleicht kennen wir sie ja alle wirklich, schließlich haben wir sie die letzten 18 Wochen (!) beinahe jede Woche in unser Wohnzimmer gelassen, haben sie nackt und angezogen, gut gelaunt und verbissen, schläfrig und putzmunter, professionell und privat gesehen. Was als erstes auffällt: Mia ist tatsächlich so, wie wir sie im TV kennenlernen durften. „Nein, ich habe mich nicht verstellt, auch wenn ich die Kameras bis zum letzten Tage nicht ausblenden konnte“, stellt sie klar und gibt sie auch gleichzeitig zu. Ob sie nicht sehr wohl die Zuseher im Kopf hatte, den Gedanken, wie sie da draußen ankommt und deshalb drauf geachtet hat, nur ihre gute Seiten vor den Kameras zu zeigen? „Ich habe eher an meine Oma gedacht!“, lacht sie (natürlich!). „Mir war bewusst, dass jede Sekunde, in der man mich im Fernsehen sieht, auch irgendwann zu meiner Oma durchdringen wird. Ich wollte nicht, dass sie sich für mich schämen muss, weil ich zum Beispiel schlecht über andere spreche.“ Was sie tatsächlich nie getan hat. Weshalb wir Mia auch so gern mögen.

Den gesamten Artikel findest Du hier – viel Spaß!

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