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Netflix hat eine zweite Staffel der Anti-Superhelden-Serie “Jessica Jones” bestätigt. Zurecht – denn das Format hebt das Superhelden-Genre auf ein noch nie da gewesenes Level.

Normalerweise retten Superhelden die Welt. Oder zumindest ihre Heimatstadt. Manchmal retten sie aber auch nur sich selbst.

In „Marvel’s Jessica Jones“, dem neuesten Kapitel aus dem Marvel-Franchise und die erfolgreichste Neftlix-Serie der letzten Monate, geht’s nicht darum, Aliens daran zu hindern, die Weltherrschaft zu übernehmen. Es geht nicht darum, aus brennenden Häusern zu springen, mit einem schreienden Baby im Arm, und dabei auch noch supergut auszusehen und super-unverwundbar zu sein. Und es geht auch nicht darum, die neusten Technik-Gadgets zu erfinden, mit denen man die Unterwelt in Angst und Schrecken versetzt.

„Jessica Jones“ unternimmt mit uns vielmehr eine verstörende Reise in die zerstörte Psyche einer Frau, emotional geschändet und auf der Suche nach Selbstfrieden. Ja, auch Jessica Jones hängt in dunklen Gassen rum – selten aber, um böse Buben zu verprügeln, sondern böse Ehemänner beim Fremdgehen zu überführen. Statt ein cooles Kostüm trägt sie Lederjacke und zerrissene Jeans, mehr kann sie sich nicht leisten, denn Jessica ist dauer-pleite. Denn Jessica Jones (auf den Leib geschneidert: Krysten Ritter) ist Privatdetektivin in New York – eine Stadt, genauso dreckig, genauso umtriebig, genauso unberechenbar wie sie selbst.

Den gesamten Artikel (plus viele Fotos) findet ihr hier – viel Spaß!

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