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Jubiläumsfolgen sind immer etwas Besonderes. Die 50. (weil man am Anfang noch alle Feste feiert, wie sie fallen), die 100. (weil das eine schöne Geburtstagszahl ist und bisschen einen „larger than life“-Touch hat), die 150. (ein toller Meilenstein), die 200. (seriously?!) oder die 250. (take this, critics!!). Meist ist es aber dann schon so, dass sich, je höher die Jubiläums-Zahl wird, mehr und mehr Abnützungserscheinungen bemerkbar machen – im Storytelling, in der Liebe zum Detail, in der Spiellaune der Schauspieler. Nur wenige Serien fühlen sich bei Hunderter-Jubiläumsfolgen derart frisch an wie zu Beginn ihrer TV-Karriere.

„Grey’s Anatomy“ gehört zu diesen Serien. Tausendmal – nein, millionen-mal – von Kritikern und Fans totgesagt, erhebt sich das Urgestein aus „Shondaland“ immer wieder, mehr oder weniger, genesen vom OP-Tisch und beginnt ein neues Leben. Vorige Woche flimmerte die 250. Episode über dem Bildschirm – und die Ärzte-Soap bewies einmal mehr, dass sie auch nach bald 12 Jahren (feeling old?!) zum Besten, Kreativsten, Shcockierendsten, Mutigsten, Herzerwärmendsten gehört, was die TV-Landschaft derzeit zu bieten hat. Aber nicht nur das: „Guess who’s coming to dinner“ erreichte sehr gute 9 Millionen US-Zuseher, was ein Quotenplus von sensationellen 8 Prozent bedeutet. Was wiederum bedeutet: All jene, die schworen, nach dem Ableben von McDreamy nie mehr wieder einen Fuß ins „Grey“-Land zu setzen, dürften es sich wohl anders überlegt haben.

Nicht überraschend und durchaus verdient: „Guess who’s coming to dinner“ ist eine der besten Episoden in 12 Jahren „Grey’s Anatomy“ – und das will was heißen, hat man doch schon Horror-Flugzeugabstürze, romantische Hochzeiten, schockierende (Liebes-)Wahrheiten, ein Shooting-Massaker, eine „Code Red“ oder den Tod von geliebten Charakteren erlebt. Die 5. Folge der 12. Staffel von „Grey’s“ ließ in ihrer Tonalität, ihren Dialogen, ihrem Storytelling und ihrem Mix aus Unbeschwertheit und Mut zu Grenzüberschreitungen Erinnerungen an die besten Jahre von Meredith & Co. aufkommen. Was aber, verfolgte man die Serie seit Staffelstart, wiederum nicht sonderlich überraschend war, gehört die aktuelle (nochmal: 12.!!!) Staffel zu den bisher besten der gesamten Serie.

Kurz: „Grey’s Anatomy“ schafft es auch im 12. Jahr, uns in seinen Bann zu ziehen und gefangen zu nehmen. Wieso? Hier die fünf wichtigsten Gründe.

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Den gesamten Artikel (plus viele Fotos!) findest Du hier. Viel Spaß!

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