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… lässt uns dies emotional unbeteiligt zurück.

Es war das am schlechtesten behütetste Geheimnis der aktuellen TV-Saison: Als Kurt und Blaine, die „Glee“-Posterboys der Gay Community 2.0., diese Woche in der achten Folge der finalen Staffel der einstigen Kultserie den großen Schritt wagten und endlich „I do!“ zueinander sagten, hätte das ein großer Knalleffekt werden sollen. War es aber nicht, weil Paparazzifotos des Drehs schon vor Wochen im Internet auftauchten und Ryan Murphy, „Glee“-Papa auf Abwegen, schon vor Beginn der sechsten Staffel ankündigte, dass die Serie mit einem Happy End für Klaine enden würde.

Also haben wir uns nichts dabei gedacht, dass Kurt und Blaine plötzlich Ehemänner sind, obwohl sie vorige Woche noch nicht mal ein Pärchen waren. Wir haben uns nichts dabei gedacht, dass es in der Episode „A Wedding“ eigentlich mehr um Brittany und Santana, die zumindest rund eine Woche verlobt waren, bevor sie zum Traualtar schritten, ging als um das einstige Serien-Gay-Traumpaar, das mal schnell in die Story reingeschoben wurde. Wir haben uns nur ganz kurz gefragt, wieso Quinn in der Folge durch Abwesenheit glänzte. Wir haben uns auch nicht daran gestoßen, dass wir eigentlich nicht wissen, ob Kurt wieder nach NYC zurückkehrt, wie es mit Blaines Karriere weitergeht und wo die beiden zukünftig wohnen sollen. Dass wir auch nichts – eigentlich noch viel weniger – über die Zukunft von Brittana wissen, haben wir auch hingenommen. Weil es eben „Glee“ ist. Und „Glee“ gibt bekanntermaßen nicht sonderlich viel auf Kontinuität, Logik oder nachvollziehbare Charakterentwicklungen oder Backgroundstorys der Figuren.

Es ist halt „Glee“.

Und wir haben alle Hoffnungen aufgegeben.

Weshalb es auch gut ist, dass die Serie nur noch 5 Folgen vor sich hat, bevor die Tore der McKinley Highschool für immer geschlossen werden.

Die ganze Story (plus viele Fotos!) gibt“s hier. Viel Spaß!

glee-wedding-recap(c) Fox

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