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Queen in Wien: Mit einem Stimmumfang ähnlich dem von Freddie Mercury sang sich “der Neue” durch ein mehr als zweistündiges Hit-Programm.

Über Tote spricht man bekanntlich nicht schlecht. Im Fall von Freddie Mercury, Urvater des Glam Rock und wohl eines der größten Genies in der Musikgeschichte, würde uns das auch gar nicht einfallen. Zu sehr ist sein großer Einfluss immer noch in der gegenwärtigen Musik zu spüren, zu ehrwürdig sein Vermächtnis. Und doch hat er in Adam Lambert jemanden gefunden, der ihn sicher nicht vergessen macht, sondern ganz im Gegenteil: der ihn so ehrt, wie es Freddie gebührt. Der ihm aber auch in Sachen Sex, Dekadenz, Bühnenpräsenz und vor allem Stimme nicht nur das Wasser reicht, sondern ihn manchmal sogar – sorry, Freddie, ich mein’s echt nicht bös! – übertrumpft. „Er hat eine unglaubliche Stimme und ein Stimmvolumen, das alles in den Schatten stellt“, meint auch Ex-Freddie-Kollege Brian May. Und der muss es wissen, hat er doch, zusammen mit Roger Taylor, 2014 mit dem 33-Jährigen Lambert offiziell seine Kult-Band Queen wieder auferstehen lassen. Und so, wie sich Queen gegenwärtig präsentiert, hat man eine königliche Audienz noch nie erlebt. Zumindest nicht, seit Freddie sich von dieser Welt verabschiedet hat.

Die gesamte Konzertkritik plus viele Fotos gibt es hier. Viel Spaß!

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