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Der Staffelauftakt zur finalen Staffel von Glee stand ganz unter dem Motto „Back to the roots“: Rachel, Kurt und Co. erkennen, dass es daheim am schönsten ist – auch wenn sich einiges verändert hat. Nun gilt es eine Legende zu bewahren. Und Blainofsky zu zerstören.

„You may think that I’m a zero / But everyone you wanna be / Probably started off like me / You may say that I’m a freak show  / But give it just a little time / I bet you’re gonna change your mind / All of the dirt you’ve been throwin’ my way / It ain’t so hard to take / Cause I know one day you’ll be screaming my name / And I’ll just look away / Push me up against the locker / And all I do is shake it off / I’ll get you back when I’m your boss / I’m not thinkin’ ’bout you haters / Cause  I could be a superstar / I’ll see you when you wash my car“

Vor gut vieren Jahren sah die Zukunft für Rachel Berry noch rosig aus. Gemeinsam mit Frenemy Quinn Fabray schrieb sie die Außenseiter-Hymne „Loser like me“ und ließ keinen Zweifel daran, dass die Welt ihr gehörte: Die Zeit der Slushies, der Erniedrigungen, des Sich-Fremd-Fühlens, der Einsamkeit (und der Ignoranz der Welt gegenüber ihrem einmaligen Talent) sollte bald vorbei sein, da war sich das ehrgeizige Schulchor-Mädel sicher. Und obwohl alles eine Zeit lang so aussah, als würden sich Rachels Träume einer großen Broadway-Karriere erfüllen, musste sie erkennen, dass das Erwachsenen-Leben nicht jenem in einer Highschool gleicht, auch wenn diese William KcKinley heißt, sexuell freizügige Schüler beherbergt, die ausgelassen durch die Gänge tanzen, singen und hüpfen, von mordlustigen Rottweiler gejagt werden, Lehrer küssen und wie Mitte 20 aussehen: Liebesdrama, falsche Entscheidungen, Hochmut, Arroganz und nicht zuletzt der Tod ihrer großen Liebe haben dazu geführt, dass sie „nicht mal mehr weiß, was zuhause bedeutet“, wie sie im Auftakt der sechsten (und finalen) Glee-Staffel mit dem pointierten Titel „Loser like me“ sich selbst flüsternd eingestehen muss, bevor sie – schließlich ist’s immer noch Glee – herzzerbrechend die Alanis Morissette-Ballade „Uninvited“ trällert. „Uninvited“, die vielleicht erwachsene und düstere Version von „Loser like me“ (dem Song, nicht der Folge. Obwohl ….). Und die Textzeilen vor vier Jahren sind plötzlich so fern jeder Realität, wie es sich Rachel in ihren düstersten Stunden nicht hätte vorstellen können.

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Den gesamten Artikel (plus Trailer und vielen Fotos) gibt es hier.

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