Schlagwörter

, , ,

Gerade erst angefangen und schon wieder vorbei: Vergangenen Sonntag strahlte HBO das Staffelfinale der zweiten Season von „The Comeback“ aus. Eine Season, die beinahe so überraschend kam wie ein Beyonce-Album, an die keiner mehr so richtig glaubte und die doch so heiß und sehnsüchtig von sowohl Fans als auch Kritikern erwartet wurde. In den letzten beiden Folgen legte die Serie nochmal einen Zahn zu und zeigte sich von ihrer besten Seite – was in diesem Fall heißt: So ironisch, so spitzzüngig, so tiefgreifend, so mehrdeutig, so emotional, so echt war TV in der vergangenen Season selten. Die letzten beiden „Comeback“-Folgen waren sicherlich mit das Beste, was die TV-Unterhaltung uns in den letzten Monaten, vielleicht sogar Jahren, zu bieten hatte. Die Show rund um das um Aufmerksamkeit buhlende Starlet Valerie Cherish war in seinen beiden bisherigen Staffeln noch nie so pointiert wie in den letzten beiden Wochen – was bei dieser Serie was heißen will, denn „The Comeback“ ist bekannt für seinen ausgewogenen und gelungenen Mix aus Wortwitz, Situationskomik, Gesellschaftssatire und Charakterstudie. Der Cast rund um Lisa Kudrow gab nochmal alles, war in bester Spiellaune. Besonders aber Kudrow selbst bewies einmal mehr, dass sie die Figur der Valerie nicht nur so sehr verinnerlicht hat wie keine andere von ihr bisher dargestellten TV-Figuren (womit sogar Phoebe Buffay auf die Plätze verwiesen wird), sondern auch, dass sie zu den besten Schauspielerinnen unserer Zeit gilt – sowohl im Comedy- als auch, man höre und staune, im Dramafach. Denn die finalen zwei Wochen von „The Comeback“ (Episoden „Valere faces the Critics“ sowie „Valerie gets what she really wants“) lieferten beides auf höchstem Niveau.

Den ganzen Artikel findest Du hier.

a_560x375

Advertisements