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Ihr erinnert euch sicher noch an die Cosby-Show. Der Gegenentwurf zur abgefuckten Bundy-Familie und in den 80ern und 90ern einer der erfolgreichsten Sitcoms der TV-Landschaft. Die Cosby-Family rund um Frauenarzt Dr. Cliff Huxtable (wieso eigentlich gibt’s seither keine Frauenärzte als Serien-Protagonisten mehr?! Ich mein, da würden sogar mir zahlreiche Storys einfallen….) war nicht nur die erste afro-amerikanische Familie im Fernsehen, sie zeigte auch, was Familienzusammenhalt wirklich bedeutet: Kein Problem war den Huxtables zu groß, kein Kind zu nervig, keine Moral zu moralisch, kein… okay, you get it. Die Huxtables zeigten uns, wie sich brave Familienmitglieder verhalten und wie man bösen Kindern vergibt – schließlich durfte auch Lisa Monet, die sich gern mal auf Magazin-Cover nackisch machte, im heimeligen und beschützenden Schoß der Familie bleiben (Jessica Biel wurde aus “7th heaven” aus denselben Grund unbarmherzig rausgekickt!). Die Huxtables waren acht Jahre lang die Vorzeige-Familie schlechthin – so, wie es vier Jahre später die “Himmlische Familie” machte, nur, dass Cliff Huxtables und Co. um sooo viel witziger und liebenswürdiger waren. Ja, die Cosby-Show hat mich auf das reale, harte Leben vorbereitet. Zum Beispiel lernte ich von Cliff, wie man ein Bett richtig macht. No kiddin.

Wenn ihr euch also an die Cosby-Show erinnert, erinnert ihr euch sicher auch an Olivia Kendall, der dreijährige Drei-Käse-Hoch und allzu süße Enkelin von Cliff und Clare. Olivia war nie um einen kessen Spruch verlegen – und brachte so ganz schön frechen Wind in die manchmal doch recht steife Family. Für mich gehört Olivia zu den coolsten Kleinkindern der TV-Geschichte – geschlagen nur, natürlich, von den absolut…naja, unschlagbaren Tanner-Zwillingen.

Aber auch ich wurde erwachsen und habe Olivia irgendwann mal vergessen. Bis auf letzten Abend – da stolperte ich nämlich über die inzwischen 28-jährige Schauspielerin. Raven-Symoné heißt Little Olivia in Wirklichkeit und hat bei Übermutter und moderne Mutter Theresa Oprah Winfrey ihr Seelenleben offen gelegt – weil das schließlich im US-Showbiz zum guten Ton gehört. Bei “Oprah: Where are they now?” (die Idee hat Oprah, dies seit Jahren dieselbe Idee mit unterschiedlichen Shownamen betitelt, von mir geklaut – ganz klar!). Und trat gleich mal einen shitstorm los.

Die ganze Story (plus Videos!) gibt’s auf meiner Homepage.

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