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Nach sieben mehr oder weniger glorreichen Jahren ging das Vampir-Epos “True Blood” Ende August endgütlig zu Ende. Statt Queerness wird zum Abschluss Konservatismus zelebriert.

Wie beendet man eine Serie, die sieben Jahre lang eine der erfolgreichsten TV-Serien auf einem der erfolgreichsten TV-Sender war? Die seit Jahren die Fanbase spaltet wie kaum eine andere Serie? Die in den letzten Jahren so grottenschlechte Drehbücher ablieferte, dass man sich manchmal wunderte, ob es sich hier tatsächlich um ein HBO-Werk handelt? Die aber zugleich gerade aus ihrem Mix aus Over-The-Topness, Crazyness, Sex- und Gewaltorgien zu einem der größten Phänomene der gegenwärtigen Popkultur wurde?

Man lässt die Hauptfigur in einem Schwall aus Blut explodieren. Man ignoriert seine bis dahin so stolz vor sich her getragenen Werte. Man liefert den Fans genau das Gegenteil dessen, was sie sich erwarten.

Nur ist das Gegenteil der Erwartungshaltung nicht immer das Beste.

Die ganze Story gibt’s auf meiner Homepage.

truebloodlastsupper (c) HBO

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