Schlagwörter

, , , ,

Da wächst eine ganz Große heran.

Emma Watson, die ehemalige Hermoine Granger aus „Harry Potter“, ist seit sechs Monaten U.N.-Sonderbotschafterin und setzt sich für Frauen- und Mädchenrechte ein. Nun hat sie vor höchster Gesellschaft eine emotionale Rede gehalten und die Kampagne „HeforShe“ vorgestellt, deren Schirmherrin Watson ist. Die Kampagne setzt sich für – na no na – Gleichberechtigung der Geschlechter ein, sattelt aber, im Vergleich zu vielen anderen feministischen Strategien, das Pferd von hinten auf und zieht Männer aller Altersstufen mit ein. Der Kampf der Geschlechter soll endlich vorbei sein, fordert Watson in ihrer knapp 12-minütigen Rede, denn werden Frauen mehr Rechte zugedacht („A human right!“), dann haben auch die Männer was davon, ist die Schauspielerin überzeugt. Logisch, eigentlich: Sind beide Geschlechter gleichgestellt, fällt auch der Druck der Männer ab, dem gesellschaftlichen Bild eines Mannes mit aller Kraft entsprechen zu müssen. Männer müssen nicht mehr die dominierende Rolle übernehmen, weshalb auch Frauen so nicht mehr in die passive Rolle gedrängt werden.

Die ganze Story plus Video gibt’s auf meiner Homepage.

Advertisements