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Erster Single des neuen Lady Gaga-Albums „Artpop“!

Nachdem es erst vor kurzem Katy Perry und ihren neuen Hit „Roar“ erwischt hat, war nun auch Pop-Exzentrikerin Lady Gaga dran: Hacker leakten ihre kommende Single „Applause“, die erste Auskopplung des von Kritikern und Fans heiß erwarteten Albums „Popart“. Der Song hätte erst kommende Woche veröffentlicht werden sollen.

Aber Gaga wäre nicht Gaga (ähm…ja….), wenn sie mittels Social Networking nicht gewusst hätte, was zu tun ist. Per Twitter reagierte sie mit einer „Notfallveröffentlichung“ und stellte nun offiziell den Song auf ihrem YouTube-Channel der Welt zur Verfügung.

Fans sind jedenfalls froh, von „Applause“ zu hören. Der ebenfalls vor wenigen Tagen geleakte Song „Aura“, bei dem es sich allerdings um eine Demoversion in schlechter Audioqualität handelte (mittlerweile von YouTube entfernt), klang… naja, nicht gerade nach Hit. Nicht gerade nach Ohrwurm. Und das, obwohl Gaga von „Artpop“ behauptet, die Musikbranche für immer zu verändern. Aber, sowas ähnliches hat die Gute auch schon über den Vorgänger „Born this way“ verkündet, und die Musikszene steht immer noch.

Und, wenn man sich „Applause“ anhört, überkommt einem der Eindruck, dass so schnell die Musikbranche nicht aus den Angeln gehoben wird. Der Song beginnt als old-school Electrosong und mündet dann in einen typischen Dancefloor-Refrain, der durchaus das Potenzial hat, den einen oder anderen Club zum Kochen zu bringen. Alles in allem aber nichts Neues, nichts Spektakuläres. Gaga bleibt ihrem Sound treu: Dance-Pop, der ins Ohr geht, aber nirgends aneckt. Und bei weitem nicht so futuristisch, mutig und avantgardistisch ist, wie sich die Sängerin gern selbst inszeniert.

Das Konzept von „Artpop“ hingegen hört sich ganz spannend an und soll nach Aussagen von Lady Gaga die Grenzen zwischen Musik und Multimedia aufheben. So wird es zum Album eine App geben, mit der man die Songs kaufen kann. Sie ist ein Teil eines interaktiven Multimedia-Projekts, das den HörerInnen ermöglicht, miteinander über die Musik zu sprechen. „Die App ist im Wesentlichen ein interaktives Schmuckkästchen“, so Gaga.

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