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In „Drive“ hat Regisseur Nicolas Winding Refn Ryan Gosling als emotionslosen Stuntman/Verbrecher bereits bestens ins (sexy) Licht gerückt.

Wieso also die erfolgreiche Zusammenarbeit nicht wiederholen und am Erfolgsrezept festhalten? Also gibt es einen neuen Refn-Film, wieder mit Gosling in der Hauptrolle. Wieder spielt Gosling eine emotionslose … naja, Type, der vor Gewalt nicht zurückschreckt, aber trotzdem ein Herz hat. Sogar der Soundtrack von „Only God Forgives“ stammt wie bei „Drive“ von Cliff Martinez.

Inhalt:
Vor zehn Jahren tötete Julian (Ryan Gosling) einen Mann, nun lebt er in Bangkok im Exil. Vordergründig betreibt er dort gemeinsam mit seinem Bruder Billy (Tom Burke) einen Thai-Box-Club, der aber nur die Fassade für ihre wahre Einnahmequelle aus Drogengeschäften ist, die von ihrer unbarmherzigen, unnahbaren, schönen und erbarmungslosen Mutter Crystal (Kristin Scott Thomas) geleitet werden. Als Billy ein junges Mädchen tötet, wird er von Chang (Vithaya Pansringarm), einem mysteriösen Racheengel, der auf den Straßen Bangkoks aufräumen will, umgebracht. Angestachelt von seiner Mutter Crystal, die aus den USA eingeflogen ist und von ihm verlangt, blutige Rache an den Mördern ihres Sohnes zu nehmen, macht sich Julian auf die Suche nach dem gefürchteten „Angel of Vengeance“. Doch diese Konfrontation kann nur einer der beiden Männer überleben… (Quelle: filmstarts.de)

„Only God Forvies“ kommt ein bisschen wie ein Tarantino-Film daher, nur ausgeklügelter, raffinierter und weniger durchschaubar. In „Only God Forgives“ gibt es viel Gewalt, aber keinen Held, dafür viele falsche Fährten. Und der Film ist voll von fetischhafter Stilisierungen und Verheißungen.

Ob man sowas mag? Muss jeder für sich selbst entscheiden. Polarisieren tut der Film auf jeden Fall jetzt schon. Während er beim Sidney Film Festival als bester Film ausgezeichnet wurde, wurde er in Cannes ausgebuht.

Spiegel.de nannte den Film ein „brutales Meisterwerk“ und brachte die Faszination für „Only God Forgives“ auf den Punkt: „Abgehackte Hände, geschändete Leichen, gedemütigte Söhne: ‚Only God Forgives‘ wurde bei der Premiere in Cannes ausgebuht. Und der Rache-Thriller (…) ist tatsächlich ungenießbar. Aber genau deshalb einer der sehenswertesten Filme des Jahres.“

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