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Erster Trailer zu „Diana“, dem Biopic über die ehemalige Princess of Wales. Die Titelrolle wird gespielt von Naomi Watts. Wird’s ein Erfolg? 

Wenn berühmte Persönlichkeiten berühmte Persönlichkeiten darstellen, gibt’s nicht nur große medialen Aufmerksamkeit, sondern, wenn man es g’scheit anstellt (und radikal abnimmt, zunimmt oder auf schwul tut) sogar einen Oscar. „Biopics“ nennt sich das Ganze in Hollywood-Sprache und ist aus der Traumfabrik seit Jahrzehnten nicht wegzudenken. Paar Beispiele: Mark Wahlberg wird zu Porno-Legende Dirk Diggler, Helen Mirren wandelt sich endgültig zur Queen, Daniel Day-Lewis schlüpfte in die Haut von Präsident Lincoln, Charlize Theron schreckte vor der Mörderin Aileen Wuornos nicht zurück, Lindsay Lohan versuchte sich als Elizabeth Taylor (hihi), Manuel Rubey wurde zu Falco (ja, es geht auch in österreichisch) und Ashton Kutscher wird bald als Apple-Gott Steve Jobs in den Kinos zu sehen sein. Nicole Kidman findet’s überhaupt super, tote Menschen nachzumachen: Sie war Virginia Woolf im überdrüber-gelungenen Drama „The Hours“ und wird uns in naher Zukunft als Grace Kelly verzaubern (oder nerven).

In diese prestigeträchtige Riege reiht sich nun auch Kidman-BFF Naomi Watts ein, die bei uns Anfang 2014 als Lady Diana (gestorben 1997 in Paris) in den Kinos zu sehen sein wird. „Diana“ ist der Film schlicht und ergreifend benannt und behandelt die letzten beiden Jahre der Prinzessin, die nie eine sein wollte, aber doch Millionen Herzen berührte. Wer Regie führt? Der deutsche Erfolgsregisseur Oliver Hirschbiegel, der internationale Erfolge mit den Filmen „Das Experiment“, „Der Untergang“ und „Invasion“ (na gut, nicht so erfolgreich, dafür mit Kidman und Daniel Craig) feierte.

Oscar für Watts?

„Diana“ sorgt jetzt schon für Furore: Die Australierin Watts sei die perfekte Darstellerin für die zerbrechliche Engländerin, sei ihr wie aus dem Gesicht geschnitten (eine falsche Nase hat da bisserl nachgeholfen). Und das, obwohl Hirschbiegel eigentlich Jessica Chastain (was is‘ da für ein G’riss um die in letzter Zeit??) für die Hauptrolle haben wollte – die hatte aber keine Zeit. Also kam Watts zum Zug, die eh wiedermal einen Erfolgs-Film gebrauchen könnte. Und es scheint eine gute Wahl gewesen zu sein: Mimik und Gestik sind der echten Diana detailgenau nachempfunden. Ob’s auch mit dem britischen Akzent hinhaut, wird sich erst zeigen. Die Gute wird’s schon hinbekommen haben.

„Diana“ basiert auf den Erzählungen von Lady Di’s ehemaligem Bodyguard Ken Wharfe. Dem Trailer nach lässt der Biopic keine berühmten Aspekte des Lebens Dianas aus: ihre Kampagne gegen Landminen ist genauso Thema wie die von ihr besessenen Paparazzos, die Liebe zum (und vom) Volk, ihre Familie wie natürlich auch ihre rätselhafte Beziehung zum Playboy-Milliardär Dodi Al-Fayed. Sogar der berühmte Kuss auf der Yacht wird im Film zu sehen sein.

Lust auf mehr

„An Icon. Adored by Millions. The most famous woman in the world. Who became the People’s Princess. The Legend is never the whole story.“

Der Trailer macht definitiv neugierig und Lust auf mehr.

Übrigens: Ich weiß noch genau, was ich tat, als ich von Lady Di’s Tod erfahren habe. Und: googelt man heutzutage „lady“ schlägt die Suchmaschine an erster Stelle „Lady Gaga“ vor, erst danach kommt „Lady Diana“. So ändern sich die Zeiten.

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